Informationen Plastikmodellbau




Bauanleitung eines Revell Modells (PDF Datei / 12,2MB)


Beschreibung Plastikmodellbau:
Der Plastikmodellbau ist ein Bereich des Modellbaus, in dem Modelle vorwiegend aus Kunststoff (heute meist Polystyrol) gebaut werden. Hierbei handelt es sich in der Regel um antriebslose Standmodelle, bei denen das Interesse mehr auf einem hohen Detaillierungsgrad als auf Robustheit oder Funktion liegt, mit denen aber auch begrenzt gespielt werden kann. Überwiegend werden hier Bausätze aus vorgefertigten Teilen eingesetzt. Bausätze dieser Art sind seit Anfang der 1950er Jahre im Handel erhältlich. Die gängigste Form ist die des Spritzgussbausatzes. Seltener findet man Bausätze aus tiefgezogenen Formen (Vacu-Bausätze) und reine Resin-Bausätze.

Baufolge:
Ein Plastikmodell hoher Detailgenauigkeit wird in folgenden Stufen gebaut: Zusammenkleben einzelner Baugruppen, eventuell Durchführung von Umbauten. Verspachteln und Verschleifen der infolge nicht optimal passender Bauteile entstandenen Nähte und Fugen Bemalen bzw. Lackieren der Baugruppen (mit Pinsel und Airbrush) solange sie von allen Seiten gut zugänglich sind. Zusammenfügen der Baugruppen zum kompletten Modell. Aufbringen von Markierungen, Kennzeichen und Beschriftungen, meist in Form von Nassschiebebildern, auch Decal genannt (von engl: Abziehbild, Decorbogen). Finish: Anwendung diverser spezieller Bemalungstechniken zur Hervorhebung von Konturen, Erzielung von Tiefenwirkung, Abnutzungs-, Verschmutzungs- und Alterungseffekten.

Schwierigkeitsgrad:
Die am leichtesten zu bauenden Modelle sind solche, die zum Teil schon fertig lackiert beziehungsweise bedruckt sind und die ohne Klebstoff nur noch zusammengesteckt werden müssen. Solche Modelle eignen sich besonders für Modellbau-Einsteiger. Am anderen Ende des Spektrums stehen Bausätze mit mehreren hundert Teilen, die nur mit Erfahrung und Geschick erfolgreich gebaut werden können. Schwierig zu bauen sind auch die sogenannten "Short-Run"-Bausätze, die nur in geringer Stückzahl gefertigt werden und in der Regel mehr Nachbearbeitung der einzelnen Bausatzteile erfordern. Fortgeschrittene Modellbauer bedienen sich heute auch bei Herstellern, die sich auf zusätzliche Detaillierung spezialisiert haben. Damit kann man Teile, die beim Originalbausatz ungenügend detailliert oder gar fehlerhaft sind, austauschen oder zusätzlich detaillieren. Solche Zurüstsätze bestehen meist aus Resin und/oder Fotoätzteilen. Auch Nassschiebe-/Abziehbilder gibt es in zahlreichen Variationen separat zu kaufen. Entsprechend ausgerüstet kann man diese Abziehbilder mit speziellem Papier und einem Drucker auch selbst herstellen. Damit auch die Farbe "weiß" gedruckt werden kann, wird hierzu vorteilhaft ein Thermotransfer- oder Thermosublimationsdrucker eingesetzt. Viele Modellbaufirmen sind inzwischen dazu übergegangen, den Bausätzen Ätzteile beizulegen, was einen Zukauf erübrigt. Es gibt speziell auf Modellbauer ausgerichtete Literatur, in der die Originalobjekte mit Detailfotos rundherum präsentiert werden, oder in der auf Besonderheiten bzw. Fehler der verfügbaren Bausätze hingewiesen wird. Je nach Fingerfertigkeit können solche zusätzlichen Details oder sogar ganze Modelle selbst hergestellt werden - in diesem Fall spricht man vom "scratch"-Modellbau.





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